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Ein bisschen Frieden - Israelische und palästinensische Jugendliche auf Einladung der Jusos in Dresden

Allgemein

Dresden. Seit Montag, dem 16. März, befinden sich auf Einladung der Jusos eine 11-köpfige Delegation Jugendlicher aus dem Nahen Osten in Dresden. Die 17- bis 27jährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Mitglieder israelischer und palästinensischer Jugendorganisationen und nehmen an einem Austauschprogramm statt, welches vom Jerusalemer Willy-Brandt-Zentrum unterstützt wird.

Sebastian Vogel, stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos Sachsen und für internationale Zusammenarbeit zuständig, begründet das Austauschprojekt: "Wer den Nahost-Konflikt verstehen möchte, kommt nicht umhin, mit den betroffenen Menschen zu sprechen. Wenn wir dann auch noch junge, engagierte Menschen aus der Krisenregion gemeinsam zu einem Austausch nach Dresden einladen können, haben wir sogar einen ganz kleinen Beitrag zu deren Beendigung geleistet."

Richard Kaniewski, Vorsitzender der Jusos Dresden ergänzt: "Wir sind stolz, einen solchen Austausch organisiert zu haben. Das ist das erste Mal, dass ostdeutsche Jusos einen solchen Austausch wagen. Dass wir hier in Dresden das erste Mal junge PalästinenserInnen und Israelis zu Gast haben, freut uns sehr."

Das Willy-Brandt-Zentrum ist eine gemeinsame Einrichtung der Jusos, der israelischen Arbeitsparteijugend und der palästinensischen Fateh-Jugend. Die Bundesregierung unterstützt dieses Friedensprojekt durch einen Friedensfachkraft im Rahmen des "zivilen Friedensdienstes". Wer mehr über die Arbeit des Willy-Brandt-Zentrums und die Arbeit der Friedensfachkraft Yeliz Tolan erfahren möchte, kann am Sonntag um 10 Uhr ins Herbert-Wehner-Bildungswerk zu einem öffentlichen Vortrag mit "Brunch" kommen. Um Anmeldung an info@wehnerwerk.de wird gebeten.