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Jusos Sachsen erfreut über Beschluss der sächsischen SPD

Allgemein

Unterstützung der Jugendorganisation zur Entscheidung über Rente mit 67

Die Jusos Sachsen unterstützen den auf der letzten SPD-Landesvorstandssitzung getroffenen Beschluss zur Aussetzung der Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre. Damit unterstützt die sächsische SPD die bisherige Linie des SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel.

"Die Jusos fassen den Beschluss als positives Zeichen auf, dass sich innerhalb der SPD Fortschritte beim inhaltlichen Erneuerungsprozess andeuten. Nicht nur die Stimmung in der Bevölkerung auch die Befragung der SPD-Ortsvereine nach der historischen Niederlage am 27. September 2009 hat gezeigt, dass eine überwältigende Mehrheit der Mitglieder die Entscheidung zur Rente mit 67 als falsch ansieht.", so der Juso-Landesvorsitzende Tino Bucksch.

Die Jusos haben sich in der letzten Zeit eingehend mit dem Thema Rente beschäftigt und dabei Reformbausteine in die Diskussion eingebracht, die nun auch in der Bundes- und Landes-SPD diskutiert werden. Orientierung an der Lebensarbeitszeit, Differenzierung nach Berufsfeldern, eine Verbreiterung der Einnahmesituation und eine Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze sind nach der Meinung der Jusos Sachsen geeignete Instrumente, die gesetzliche Rente wieder auf ein stabiles Fundament zu stellen.

"Gerade die Debatte um eine Mindestrente ist unbedingt wichtig, um der Gefahr der Altersarmut zu begegnen. Die Rente mit 67 war zu kurzfristig gesprungen und nur finanzpolitisch gedacht. Sozialpolitisch bedeutet sie für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Zukunft Altersarmut und stellt eine Rentenkürzung dar. Stattdessen sollte die Einnahmesituation der Rente verbessert werden, als sie weiterhin zu unterminieren und die Menschen in die private Rentenvorsorge zu treiben.", so Bucksch abschließend.