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Jusos Sachsen kritisieren Merkels Energie-Reise - Physikerin blind unterwegs in unbekannten Gefilden

Allgemein

Die Jusos Sachsen kritisieren die Energie-Reise der Bundeskanzlerin Angela Merkel aufs schärfste. Diese führte sie unter anderem am 19. August zur Energiebörse EXX nach Leipzig.

"Es mutet schon absurd an, wenn die studierte Physikerin Dr. Merkel durch die Republik reist, um sich von Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der regenerativen Energie Ratschläge zu holen. Die Reise kann nur als Farce bezeichnet werden. Statt endlich die Energiewende einzuleiten und mutig voranzugehen, schreckt die Kanzlerin vor einer Auseinandersetzung mit den großen Energiemonopolisten zurück. Deren Drohung der Abschaltung der Energieversorgung scheint gewichtiger zu sein als die Stimmung gegen Atomkraft innerhalb der Bevölkerung.", so der Juso-Landesvorsitzende Tino Bucksch.

Der Landesarbeitskreissprecher für Umwelt und Energie Torsten Ackermann ergänzt "Die Jusos Sachsen stehen für einen Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien. Um diesen zu erreichen sind aber Bundes-, wie Landesregierungen gefordert, den ohne die Einstellung überholten Subventionspraktik für Stein- und Braunkohle können sich die Erneuerbaren Energien nicht endgültig durchsetzten“.

Die Jusos Sachsen fordern daher einen Subventionsstopp für Fossile Energieträger. Dieses Eingesparte Geld sollte lieber in flexible Übertragungsnetze investiert werden. Momentan wird es sprichwörtlich durch den Schornstein gejagt. Ein kluger Energiemix der verschiedenen Formen regenerativer Energiequellen und eine Steigerung der Energieeffizienz sowie einem bewussterem Umgang mit dem privaten Energiekonsum sind die richtigen Baustein für eine ökologische Zukunft."